Mein Entschluss mit dem Bus bis SdC durchzufahren, stand schon beim Aufwachen fest. Jetzt gehts vorrangig um Ruhe für den Fuß und weniger darum etwas irgendwie mitzunehnen, was doch nicht so sein würde, als wenn man läuft.
Also bin ich um 11 Uhr mit dem Bus zum Flughafen Santiago und von dort in die Stadt gefahren.
All die schwitzenden Pilger, in Städten die ich selbst schon durchschritten bin (Palas del Rei, Melide, Arzua, Arco Pedrouzo ...) unterwegs zu sehen, tat mir schon sehr weh. Aber jetzt hilft kein Jammern, es ist nunmal so.
Mit den festen Schuhen und zusätzlichen 15 kg hab ich mich trotzdem (auf dem kurzen Weg zum Busbahnhof) wohlgefühlt - das kann wahrscheinlich nur Jemand nachvollziehen, der das schon mal mitgemacht hat. Für alle Nichtpilger erkläre ich das am Besten so: Ein leeres Auto hat auch nicht die gleiche, gute Straßenlage wie ein beladenes ;-) VERSTANDEN?
In Santiago bin ich dann schlendernd zu meinem Hotel, das auch noch bis zum 24.07. freie Kapazitäten hatte. Von da ab hatte ich ja schon gebucht.
Mein Zimmer ist nett und ruhig nach hinten gelegen, so dass mich Reifengeräusche, die ja auf Kopfsteinpflaster doppelt so laut sind auch nicht stören werden. Meinen Koffer mit den anderen Sachen haben sie mir ins Zimmer gebracht und was ich fast schon vermutet hatte, dass die nassen Sachen von der Hinfahrt, insbesondere die Schuhe schon schimmeln, musste ich als Tatsache hinnehmen. Zum Glück sind es Ledersandalen, die ich schnell durchgewaschen habe. 3 h später waren sie in der Sonne getrocknet.
Ich war mittlerweile auch stadtfein gemacht und bin dann zu 19:30 Uhr zum Vespergottesdienst in die Kathedrale gegangen.
Das Ankommen in Santiago und der Anblick der Kathedrale waren heute schon erwas anderes für mich als sonst nach langem Marsch. Die Athmosphäre in der Kirche, die bekannten Santiago-Gesänge und das Gefühl zuhause zu sein waren aber gleich und haben mir wie immer eine schöne Gänsehaut gemacht und die Tränen in die Augen getrieben.
Zur Stadt selbst muss ich auch nicht so viel sagen. Diejenigen die sie nicht kennen, können es sich eh nicht so richtig vorstellen - und die anderen kennen das Gefühl (wieder) in dieser altehrwürdigen und doch erfrischend jungen und quirligen Stadt zu sein. Ein auch nur ähnliches Gefühl kenne ich zumindest in sonst keiner anderen Stadt. Es ist ein sehr angenehm vertrautes Gefühl, fast wie nachhause zu kommen.
Fürs Frühstück hab ich mir heute Abend schon etwas eingekauft, damit ich Morgen nicht soviel rumlaufen muss und meinen Fuß schonen kann.
Einige Bilder werde ich später einstellen. Das Handy macht nicht wirklich gute und ich will sehen, dass ich vom Fotoapparat welche rüber bekomme.












Also bin ich um 11 Uhr mit dem Bus zum Flughafen Santiago und von dort in die Stadt gefahren.
All die schwitzenden Pilger, in Städten die ich selbst schon durchschritten bin (Palas del Rei, Melide, Arzua, Arco Pedrouzo ...) unterwegs zu sehen, tat mir schon sehr weh. Aber jetzt hilft kein Jammern, es ist nunmal so.
Mit den festen Schuhen und zusätzlichen 15 kg hab ich mich trotzdem (auf dem kurzen Weg zum Busbahnhof) wohlgefühlt - das kann wahrscheinlich nur Jemand nachvollziehen, der das schon mal mitgemacht hat. Für alle Nichtpilger erkläre ich das am Besten so: Ein leeres Auto hat auch nicht die gleiche, gute Straßenlage wie ein beladenes ;-) VERSTANDEN?
In Santiago bin ich dann schlendernd zu meinem Hotel, das auch noch bis zum 24.07. freie Kapazitäten hatte. Von da ab hatte ich ja schon gebucht.
Mein Zimmer ist nett und ruhig nach hinten gelegen, so dass mich Reifengeräusche, die ja auf Kopfsteinpflaster doppelt so laut sind auch nicht stören werden. Meinen Koffer mit den anderen Sachen haben sie mir ins Zimmer gebracht und was ich fast schon vermutet hatte, dass die nassen Sachen von der Hinfahrt, insbesondere die Schuhe schon schimmeln, musste ich als Tatsache hinnehmen. Zum Glück sind es Ledersandalen, die ich schnell durchgewaschen habe. 3 h später waren sie in der Sonne getrocknet.
Ich war mittlerweile auch stadtfein gemacht und bin dann zu 19:30 Uhr zum Vespergottesdienst in die Kathedrale gegangen.
Das Ankommen in Santiago und der Anblick der Kathedrale waren heute schon erwas anderes für mich als sonst nach langem Marsch. Die Athmosphäre in der Kirche, die bekannten Santiago-Gesänge und das Gefühl zuhause zu sein waren aber gleich und haben mir wie immer eine schöne Gänsehaut gemacht und die Tränen in die Augen getrieben.
Zur Stadt selbst muss ich auch nicht so viel sagen. Diejenigen die sie nicht kennen, können es sich eh nicht so richtig vorstellen - und die anderen kennen das Gefühl (wieder) in dieser altehrwürdigen und doch erfrischend jungen und quirligen Stadt zu sein. Ein auch nur ähnliches Gefühl kenne ich zumindest in sonst keiner anderen Stadt. Es ist ein sehr angenehm vertrautes Gefühl, fast wie nachhause zu kommen.
Fürs Frühstück hab ich mir heute Abend schon etwas eingekauft, damit ich Morgen nicht soviel rumlaufen muss und meinen Fuß schonen kann.
Einige Bilder werde ich später einstellen. Das Handy macht nicht wirklich gute und ich will sehen, dass ich vom Fotoapparat welche rüber bekomme.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen