Nun ist die Zeit hier und der Urlaub allgemein schon wieder zu Ende. Zwei Wochen sind ja auch nicht allzuviel.
In der Messe hatte ich einen Stehplatz weil ich heute Morgen nicht wirklich aus den Puschen gekommen bin und mich beim Kaffee im Hotel mit den Angestellten über die hervorragenden und (relativ) preisgünstigen Mòglichkeiten in Fisterra Meeresfrüchte zu essen, verquatscht habe.
Gestern war also Muscheltag bei mir. Habe alle Arten die im Angebot waren (Miesmuscheln, Herzmuscheln, Schwertmuscheln, Jakobsmuschekn und Entenmuscheln) durchprobiert. Die interessantesten sind für mich die Percebes (Entenmuscheln), die ja eigentlich Krebse sind und im Gezeitenwasser an Felsen leben, wo sie auch geerntet werden. Es ist auch schlechthin DIE galicische Spezialität, weil nirgendwo gibt es bessere. Allerdings werden sich die Geister bei dieser Delikatesse aus dem Meer noch mehr scheiden als bei Tintenfisch, Auster und Krake. Sie sehen nàmlich wirklich sehr hässlich aus und sind deshalb ganz bestimmt nicht Jedermanns Sache.
Heute Abend werde ich auf jeden Fall noch ein paar essen, zuhause wüsste ich nicht wo, bzw. Im KaDeWe oder La Fayette schmeckt es doch nicht so gut wie hier.
Jetzt nach der Messe bin ich schon fast wie üblich beim frühstücken und schaue dem munteren Treiben zu. Für mich wird der Tag muy, muy tranquilo - also sehr, sehr ruhig.
Am Vormittag kam ein Oldie-Convoy hier an und steht jetzt auf dem Praza Obradoiro.
Unterdessen hab ich auch schon eingecheckt bzw. mir Gangplätze am Notausgang gesichert. Ist doch toll, was man Dank der Technik alles so aus dem Café erledigen kann.